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Tag des Bergbaus im Bergbaumuseum Rosental

Das Bergbaumuseum Rosental freut sich sehr Partner beim Leader-Projekt „Vernetzung der Regionalmuseen in der Lipizzanerheimat“ zu sein. Mit dem Tag des Bergbaus, der am 7. Mai im Bergbaumuseum Rosental stattfindet, erfolgt der offizielle Start für das gemeinse Regionsprojekt.

Das gemeinsame Leader-Projekt "Vernetzung der Regionalmuseen" strebt eine stärkere Kooperation der Museen untereinander, sowie ein gemeinsames Marketing nach außen an, wodurch auch die kleineren Museen und Sammlungen, die zum Teil wahre Schätze beinhalten und sowohl in der Region als auch bei den Gästen noch sehr wenig bekannt sind, vor den Vorhang geholt werden.

Begleitend zur Vernetzung und zum gemeinsamen Marketing finden auch regionale Aktionstage zu speziellen Themenschwerpunkten statt. Den Auftakt dazu macht das Bergbaumuseum Rosental mit dem Tag des Bergbaus.

Mit dem Tag des Bergbaus leisten die Gemeinde Rosental und auch das Bergbaumuseum Rosental einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes, zumal der zwischen Rosental an der Kainach und Köflach gelegene „Karl-Schacht“ mit drei verschiedenen Schachtanlagen sowie dem großen Tagbau durch Jahrzehnte zu  den größten und bekanntesten Kohlengruben der Steiermark gehörte, betont Bürgermeister Engelbert Köppel.

Historiker Professor Mag. Dr. Ernst Lasnik:  „Durch rund 250 Jahre wurde in der Region Braunkohle abgebaut und in der Blütezeit des Bergbaues gab es hier mehr als 6000 Beschäftigte. Der Bergbau veränderte die Landschaft und prägte die Orte, die Menschen und die Kultur. 2004 wurde der letzte Kohlebergbau in der Region geschlossen und seither wird die Erinnerung an diesen einst so wichtigen Industriezweig immer weniger. Die Geschichte des Bergbaus soll auch für künftige Generationen noch lebendig bleiben. Der Kohlebergbau gab tausenden Menschen Arbeit und Brot, er hatte entscheidenden Anteil an der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, sowie an der Bewältigung der Krisenjahre nach den beiden großen Weltkriegen. Das sollte ebenso wie die schwere Arbeit der „Knappen unter Tage“ nicht vergessen werden, sondern in Erinnerung bleiben!“

Durch dieses Leader-Projekt, das über das Regionalressort des Landes Steiermark als programmverantwortliche Landesstelle abgewickelt und über die Abteilung 9, Volkskultur unterstützt wird, wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des regionalen kulturellen Erbes für künftige Generationen geleistet, freut sich Leader Managerin Dr. Elfriede Pfeifenberger.

 

 

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union