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19. Österreichischer Knappen- und Hüttentag in der Lipizzanerheimat

Durch rund 250 Jahre wurde im Raum Voitsberg-Köflach „Braunkohle“ abgebaut und in der Blütezeit des Bergbaues gab es hier mehr als 6000 Beschäftigte.

2004 wurde der letzte Kohlebergbau geschlossen und seither wird die Erinnerung an diesen einst so wichtigen Industriezweig immer weniger. Die Geschichte des Bergbaus, die die Menschen in der Lipizzanerheimat viele Generationen lang geprägt hat, soll auch für künftige Generationen noch lebendig bleiben.

 

Umso mehr freute es die Stadtgemeinde Voitsberg am 24. und 25. September den 19. Österreichischen Knappen- und Hüttentag mit Unterstützung einer Leader-Förderung in der Lipizzanerheimat auszurichten zu dürfen. Am zweitägigen Programm stand einerseits der Erfahrungsaustausch unter den Knappen- und Hüttenleuten, sowie andererseits die koordinierte Förderung und Pflege zur Erhaltung der von den Mitgliedern in den einzelnen Montanregionen geübten Bräuche, Gepflogenheiten und Traditionen, damit montanistische Tradition und bergmännisches Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten.

Der Knappen- und Hüttentag  in der Lipizzanerheimat war damit auch eine Wertschätzung für das ehemalige Bergbaurevier Voitsberg-Köflach, das jahrzehntelang einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor in der Region darstellte. Darüber hinaus bot der Knappen- und Hüttentag auch eine besondere touristische Werbung für die Lipizzanerheimat, da im Rahmen der großen Bergparade mehr als 700 Knappen- und Hüttenleute aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland teilnahmen.

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union