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Entwicklung eines Mikromobilitätskonzeptes für die Lipizzanerheimat

Die 15 Gemeinden des Bezirks Voitsberg und vor allem ihre peripher gelegenen Siedlungsgebiete verfügen über keine flächendeckende oder ausreichende Öffentliche Verkehrsversorgung.

In den betroffenen Gemeinden hat das Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln in den letzten Jahren vielerorts keine Erweiterungen oder Adaptierungen erfahren. Teilweise wurde die Versorgung sogar reduziert und somit können die Mobilitätsansprüche der heutigen Zeit nur mehr zum Teil erfüllt werden.

 

Fahrten innerhalb einer Gemeinde können zumeist nur mit dem eigenen Pkw durchgeführt werden bzw. kann auch die Bezirkshauptstadt von peripheren Gemeinden öffentlich zu gewissen Tageszeiten nur mit Einschränkungen erreicht werden. Dies hatte in den letzten Jahren eine Steigerung des Motorisierungsgrades in den Gemeinden zur Folge. Vor allem für PendlerInnen sind die Öffentlichen Verkehrsverbindungen nur mit Zeitverlusten möglich und daher unattraktiv. Zielsetzung ist es, ein Mikromobilitätskonzept für die 15 Gemeinden zu erarbeiten, um ein möglichst bedarfsgerechtes und regionsspezifisches Mikromobilitätssystem für den Bezirk Voitsberg umsetzen zu können.

 

Dementsprechend werden die notwendigen Parameter und Grundlagen in Abstimmung mit den teilnehmenden Gemeinden erarbeitet , sodass eine fußläufig erreichbare Versorgung der Bevölkerung mit Mobilitätsangeboten garantiert werden kann. Im Rahmen der nächsten Bürgermeisterkonferenz werden die ersten Ergebnisse der Erhebungen präsentiert und diskutiert.

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union